... ist ein Rückschlagspiel,
das mit einem kleinen Federball und
jeweils einem Badmintonschläger pro
Person gespielt wird. Dabei versuchen
die Spieler, den Ball so über ein Netz
zu schlagen, dass die Gegenseite ihn
nicht den Regeln entsprechend
zurückschlagen kann.
Es
kann sowohl von zwei Spielern als
Einzel als auch von vier Spielern als
Doppel oder Mixeded gespielt werden. Es
wird in der Halle ausgetragen und
erfordert wegen der Schnelligkeit und
der großen Laufintensität eine hohe
körperliche Fitness. Weltweit wird
Badminton in mehr als 160 Nationen von
über 14 Millionen Spielern
wettkampfmäßig betrieben.
Der Begriff Badminton wird oft
fälschlicherweise mit dem
Freizeitspiel Federball gleichgesetzt,
das im Gegensatz zu Badminton
möglichst lange Ballwechsel zum Ziel
hat, während Badminton ein
Wettkampfsport ist und nach festen
Regeln gespielt wird.

Um beimnBadminton siegreich sein zu können,
werden ihm nicht nur körperliche
Fähigkeiten unterschiedlichster
Prägung abverlangt, sondern auch
besondere geistige und charakterliche
Voraussetzungen. Das in der Badminton-Szene
viel zitierte, oft vereinfacht oder
unvollständig wiedergegebene Zitat von
Martin Knupp, einem Autor vieler
Badminton-Lehrbücher, soll dies
verdeutlichen:
"Ein Badmintonspieler sollte verfügen
über die Ausdauer eines
Marathonläufers, die Schnelligkeit
eines Sprinters, die Sprungkraft eines
Hochspringers, die Armkraft eines
Speerwerfers, die Schlagstärke eines
Schmiedes, die Gewandtheit einer
Artistin, die Reaktionsfähigkeit eines
Fechters, die Konzentrationsfähigkeit
eines Schachspielers, die
Menschenkenntnis eines
Staubsaugervertreters, die psychische
Härte eines Arktisforschers, die
Nervenstärke eines Sprengmeisters, die
Rücksichtslosigkeit eines
Kolonialherren, die Besessenheit eines
Bergsteigers sowie über die Intuition
und Phantasie eines Künstlers.
Weil diese Eigenschaften so selten in
einer Person versammelt sind, gibt es
so wenig gute Badmintonspieler.“